Diplomarbeiten
Sandra Forstner
Impressionismus, dargestellt anhand von musikalischen und malerischen Aspekten
Diese Arbeit bietet Lehrerinnen und Lehrern, die das Malen im Kontext des Musiklernens als einen Ansatzpunkt wählen, sowohl Analysen von Bildern einerseits und Musikwerken andererseits, als auch didaktische und methodische Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts. Der Gedankengang der Autorin beginnt mit kunsthistorischen Erörterungen zur Malerei und Musik des Impressionismus und endet bei der reflexiven Auseinandersetzung mit Schülerbildern, die im von ihr selbst durchgeführten Unterricht entstanden sind. Stellen manche andere didaktische Ansätze das unvoreingenommene“, spontane“ Malen zur Musik in den Vordergrund, so betont Forstner die Bedeutung der soliden, in die Tiefe gehenden Beschreibung und Befassung mit dem Gegenstand – einem Bild oder einem Musikwerk – als eine notwendige Vorarbeit und Voraussetzung auf Seiten des Lehrers. Im Hinblick auf die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern plädiert sie für eine Ausgewogenheit von persönlicher Betroffenheit einerseits und reflektorischer Distanz andererseits. (1996)
Franz Niermann


