Diplomarbeiten

Rita Krahwinkler
Die Tomatis-Methode im Test
Eine Untersuchung der Wirksamkeit des Tomatis-Hörtrainings bei Musikpädagogik-Studenten

Die grundsätzlichen Fragestellungen der Arbeit richten sich zum einen auf den generellen Anspruch und die Wirksamkeit der Tomatis-Methode und zum andern auf die Frage, wie diese speziell Studierenden der Musik oder Musikern nützen kann. Tomatis geht davon aus, dass sich die entscheidenden Erlebnisse eines Menschen im Ohr, ablesbar an der Hörkurve, widerspiegeln und dass sich umgekehrt von der Beeinflussung der Hörkurve aus die Verhaltensdispositionen verändern – „korrigieren“ – lassen.

Für Musikerinnen und Musiker ist dieser Ansatz besonders interessant, weil alle für das Musizieren notwendigen Voraussetzungen, etwa das Rhythmusgefühl, die technischen Spielmöglichkeiten, die Klangvorstellung und die Ausdrucksfähigkeit, in hohem Maße mit dem Ohr und mit der Hörkurve korrespondieren. Beeinträchtigungen beim Singen oder beim Instrumentalspiel lassen sich also „vom Ohr aus“ tendenziell mindern oder aus der Welt schaffen. (2004)

Franz Niermann

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