Diplomarbeiten

Melanie Steininger
Kinesiologie und Musizieren
Grundlagen – Anwendungen – Übungen


Die Kinesiologie wird als ein Diagnose- und Therapieverfahren dargestellt, das in deutlich steigendem Maße auch von Musikerinnen und Musikern genutzt und das zunehmend auch in die instrumentalpädagogische Ausbildung integriert wird. Die Arbeit besteht aus drei großen Bereichen: die Kinesiologie im Allgemeinen, die Musik-Kinesiologie und ihre Anwendungsbereiche und Übungen, sowohl allgemeine also auch solche, die speziell für Musiker hilfreich sind.
Das erste Kapitel beginnt mit der Geschichte der Kinesiologie, die vor allem anhand ihrer prominenten Vertreter beleuchtet wird, aber auch den Einfluss der Traditionellen Chinesischen Medizin erläutert. Dann werden die verschiedenen Richtungen der Kinesiologie erklärt („Touch for Health“, „Edu-Kinestetik“, „Biokinesiologie“ usw.), die wichtigsten Prinzipien und Erkenntnisse herausgearbeitet (Aktivierung der Selbstheilkräfte, Abbau von Stress, Lösen von Blockaden, Selbstregulation, Harmonisierung der Energie), um schließlich den berühmten kinesiologischen Muskeltest unter die Lupe zu nehmen. Im Kapitel zwei geht es wiederum um Persönlichkeiten, welche die Entwicklung der Musik-Kinesiologie geprägt haben, und um Aspekte wie „Kreativität“, „Motivation“ sowie auch um Strukturfragen der Musik selbst (z.B. Beziehung Farbton-Tonfarbe), wie sie sich aus der Perspektive der Kinesiologie darstellen. Schließlich stehen Fragen der Energie bzw. der Energetik im Kontext von Bühnenauftritten im Vordergrund. Alle 20 Übungen im Kapitel drei werden in folgender Struktur dargelegt: Zunächst wird die jeweilige Übung von ihrem Sinn und Hintergrund her beleuchtet, dann wird die ihre mögliche Ausführung so beschrieben und mit Bildern veranschaulicht, so dass sie praktisch unmittelbar umsetzbar ist. (2008)

Franz Niermann

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