Diplomarbeiten

Julia Schwendinger
Und das Atmen nicht vergessen
Möglichkeiten einer bewussten Integration der Atmung in das Cellospiel

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie der bewusste Umgang mit dem Atmen das Musizieren positiv beeinflussen kann. Dies führt zu einer umfassenden Auseinandersetzung mit physiologischen und psychologischen Aspekten des Instrumentalspiels. Hierbei wird herausgearbeitet, was mit dem „Erfahrbaren Atem“, wie Ilse Middendorf ihn nennt, gemeint ist, und wie die Erfahrungen im Rahmen dieser Atemschule für das Instrumentalspiel genutzt werden können – wie man als Musikerin und Musiker lernen kann, „den Körper als primäres Instrument zu entdecken“. Für den Umgang mit dem Atmen ist eine fundamentale Widersprüchlichkeit prägend: Es ist vor allem wichtig, dass er unwillkürlich funktioniert und nicht willentlich gesteuert wird, und gleichzeitig gibt das bewusste Erfahren des Atems in der Kombination von „Hingabe und Aufmerksamkeit“ viel neuen Raum frei. Dies lässt sich in gezielten praktischen Übungen erproben und nutzen. (2004)

Franz Niermann

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