Diplomarbeiten

Johannes Hiemetsberger
Chorisches Einsingen als “heimliche Stimmbildung”
Theoretische Aspekte und praktische Beispiele

 

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Bereich der chorischen Stimmbildung als prinzipielle Notwendigkeit auf allen Ebenen des gemeinsamen Singens - sie es im Laienchor oder im professionellen Chor. Der weit verbreiteten Praxis des “Einsingens nach Vorschrift” als Aufwärmübung vor dem eigentlichen Singen werden die Vorzüge einer chorischen Stimmbildung, die nicht nur auf eine isolierte Beeinflussung des Stimmapparates der Chorsänger abzielt, sondern den gesamten Menschen anspricht und ganzheitliches Singen fördert, gegenübergestellt. Dabei läßt der Autor seine eigenen Erfahrungen aus der persönlichen Praxis als Chorsänger und Chorleiter einfließen und zeigt den zentralen Einfluß von Motivation, Körpergefühl und Klangvorstellung auf Stimme und Stimmfunktionen auf. Breiten Raum nehmen eine Fülle von übersichtlich gegliederten und anschaulich dargelegten Beispielen zu allgemeinen Körperübungen sowie Übungen zu den speziellen stimmtechnischen Bereichen ein. (1996)

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