Diplomarbeiten

Heidrun Jantscher
Das „A“ und „U“ des Singens.
Untersuchung über die Bedeutung der Kehlkopfmuskeln für den Klang der Singstimme


„Singen ist Muskelarbeit“: Der Klang der Stimme wird wesentlich von der Kehlkopfmuskulatur und dem Verhältnis der einzelnen kleinen Muskelbereiche im Kehlkopf bestimmt wird. Im Gesangsunterricht kommt es zunächst und vor allem darauf an, diese Muskeln – analog zum Training von Sportlern – zu trainieren; erst darauf aufbauend kommen andere Ebenen zur verbesserten Gestaltung des Singens (Atemarbeit, innere Bilder, Spannungs- und Entspannungs¬techniken, Persönlichkeitsentwicklung, musikalische Gestaltung usw.) ergänzend zum Zuge.
Die Hypothesen zur Verteilung der Muskelmasse im Kehlkopf bei SängerInnen und Nicht-SängerInnen, bei Frauen und Männern, im Bereich der Brust- und der Falsettstimme usw. werden aufgestellt, begründet und erläutert; es werden die Bedingungen, Methoden und Prozesse rund um die Messungen mittels Magnetresonanztomographie (MRT) im Diagnosezentrum für Radiologie dargelegt; ferner die Arbeit mit Klangaufnahmen und deren Beurteilung durch einerseits eine funktionale, andererseits eine ästhetische Jury; und schließlich die Arbeit mit Interviews der SängerInnen zur Frage der Bedeutung der Register-Modelle. (2009)

Franz Niermann

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