Diplomarbeiten
Hans E. Schneider
„Lose Anweisungen für klare Klangkonstellationen“.
Musiken und musikalische Phänomene des 20. Jahrhunderts:
ihre Bedeutung für die Musikpädagogik
Diese Dissertation legt das wissenschaftliche Fundament für das „Klangnetze“-Konzept, dessen Idee primär in der praktischen Arbeit entwickelt wurde. In vier Kapiteln wird umfassendes Material zur sogenannten Neuen Musik vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgebreitet, in all seinen inneren Zusammenhängen oder auch Widersprüchen, stets unter dem Gesichtspunkt der musikalischen Arbeit mit Laien. Es geht dabei um die Geschichte der Musikpädagogik und, im Einzelnen, um Fragen nach dem „Material“, der „offenen und indeterminierten Form“ und der „Improvisation“.
Im Hinblick auf möglichen musikpädagogischen Alltag werden „lose Anweisungen“ für die Arbeit mit Schülern exemplarisch vorgestellt, erläutert und in ein theoretisches Umfeld eingeordnet. Am Ende wird das Konzept mit den „’Regeln’, Anleitungen und die Bedeutung einer ’gestischen Haltung’ für die schulische Praxis“ auf den Punkt gebracht. (2000)
Franz Niermann


