Noraldine Bailer

Musikerziehung als Beruf?

Eine Befragung 

Welche angenehmen Seiten und welche unangenehmen Aspekte verbinden die Musiklehrerinnen und Musiklehrer mit ihrem Beruf?

Welche Tätigkeiten empfinden die Musiklehrerinnen und Musiklehrer im Alltag als physisch und psychisch belastend?

Wie werden ihre beruflichen Leistungen von der Kollegenschaft und der Schulleitung eingeschätzt?

Sind sie mit der technischen und instrumentalen Ausstattung der Musikräume zufrieden?

Welche Aspekte tragen zu ihrer beruflichen Zufriedenheit bei?

Welche Rolle spielt die Bezahlung dabei?

Welche Bedeutung kommt der Fortbildung bzw. der Weiterbildung zu?

Wie sehr und in welcher Form nehmen sie an fachpolitischen Diskussionen teil?

Wie schätzen sie ihr eigenes Berufsprestige ein?

Welche Perspektiven entwickeln sie für Ihr weiteres Berufsleben?

Haben sie je über einen Berufswechsel nachgedacht?

Würden sie sich – gegebenenfalls – wieder für den Musiklehrberuf entscheiden?

Die vorliegende empirische Studie ist in zwei Teile gegliedert, in einen quantitven, der auf Ergebnissen einer standardisierten schriftlichen Befragung beruht, und einen qualitativen, dem Interviews zugrunde liegen.

In der Studie wird die berufliche Situation von Musiklehrerinnen und Musiklehrern an Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Höheren Schulen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland differenziert dargestellt.

Es ist das Ziel, Grundlagen für die Verbesserung der Situation der Musikvermittlung in Ausbildung und schulischem Alltag zu erarbeiten.

Die Befunde von 262 ausgewerteten Fragebögen und 25 Interviews legen somit Konsequenzen für die Konzeptionsentwicklung der Lehrerbildung und Lehrerbetreuung nahe.

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