Berichte

Nov 11
Berichte 11/12

Instrumentaldidaktik im Diskurs

Andreas Doerne beim Wort genommen


Vortrag und Workshop am 17. und 18. November 2011 
Seit knapp vier Jahren gibt es die vom Institut für Musikpädagogik konzipierte und von den musikpädagogischen Instituten Ludwig van Beethoven, Hellmesberger und Franz Schubert durchgeführte Ringvorlesung Instrumentaldidaktik im Diskurs. Für das Wintersemester 2011/ 12 war der Professor für Musikpädagogik an der Musikhochschule Freiburg, Andreas Doerne, zum Vortrag und Workshop eingeladen worden.
Thema seine Vortrages war Aisthetische Bildung – Perspektiven sinnlicher Wahrnehmung im Musizieren und Unterrichten. Doerne plädierte für eine sensible Wahrnehmung seitens des Rezipienten, wohl aber auch des Ausübenden. Dafür, dass dem Prozess der unaufgeregten Wahrnehmung mehr Raum gelassen werden solle. 
Determiniert wurde der am nächsten Tag stattfindende Workshop Musizierenlernen neu denken – Ein Ideen-Labor zu musikalischen Lernorten im 21. Jahrhundert von seinem Artikel Wir brauchen eine Revolution. Zur Zukunft von Musikschulen in einer „Bildungsrepublik Deutschland“ aus der Zeitschrift Üben & Musizieren. In vier Gruppen erarbeiteten sich die Teilnehmenden Visionen für eine künftige Musizierschule, welche adäquat ausgestattet, für jedermann offen und zentral gelegen ist, in welcher die Lehrenden gleichzeitig ausübende Künstler sind, in der mit Engagement und Freude geübt und qualitative Lebenszeit verbracht werden kann. 


Beate Hennenberg

Veranstaltungsfolder

Artikel zum Workshop

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