Mentoring

Die Begleitung, Betreuung und Beratung der werdenden Lehrerinnen und Lehrer für Musik hat im Institut einen hohen Stellenwert - sowohl in der alltäglichen Praxis als auch in der permanenten konzeptionellen Weiterentwicklung unseres musikpädagogischen Selbstverständnisses.

Wir gehen davon aus, dass es in der Realität des Lehrens und Lernens so viele positiv wirkende Lehrerbilder gibt wie Persönlichkeiten, die mit ihrem je individuellen Profil den Unterricht in Musik gestalten. Es gibt demnach keinen allgemein idealen Typus von Lehrenden, der in der Ausbildung eine Leitlinie vorgeben könnte.

Das bedeutet: Die Mentorinnen und Mentoren begleiten die Studierenden wie auch die bereits aktiv Lehrenden in ihrer ganz persönlichen Entwicklung. Sie vermitteln nicht, wie "es funktioniert", sondern sie geben durch ihre Art des Begleitens vor allem Unterstützung für den bewussten Ausbau der bereits vorhandenen Stärken und Ressourcen.

Die Qualität des Mentoring hängt ganz entscheidend von der Fähigkeit der Mentorinnen und Mentoren ab, sich in dieser Arbeit selbst reflektierend und bewusst permanent weiter zu entwickeln.

Die Arbeitsfelder der Mentorinnen und Mentoren sind im Wesentlichen die Praktika an Schulen oder Musikschulen. Die wichtigsten drei Arbeitsebenen sind die Planung, Durchführung (Erprobung) und die Auswertung (Reflexion) des Unterrichtens. Im Konkreten haben die verschiedenen Praktika selbstverständlich unterschiedliche Inhalte und Arbeitsweisen; aber alle sind getragen vom Anliegen der stärkenden Begleitung der werdenden Lehrerinnen und Lehrer.

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