Berichte

Jul 18
Berichte 17/18

ISME Pre Conference in Salzburg

Group Special Music Education und Music Therapy


Die International Society for Music Education (ISME) beinhaltet zahlreiche eigenständige Arbeitsgruppen. Jene, die sich der Special Music Education and Music Therapy widmet, wurde bereits 1974 gegründet, die Gründungspioniere stammten vor allem aus der People First-Bewegung in den USA. 

In diesem Jahr fand die zweitägige internationale Konferenz, die gleichzeitig als Pre Conference der Welttagung demnächst in Baku gilt, an der Universität Mozarteum und am Orff-Institut statt. Rund 130 Musikpädagogen, Musiktherapeuten sowie Lehrende, die sich mit inklusiver Musikdidaktik und Bildungswissenschaft beschäftigen, waren angereist, um sich auszutauschen, zu netzwerken und ihre Arbeiten und Forschungsprojekte vorzustellen. Aber auch, um die internationale Wissenschaftsszene sichtbar zu machen, internationale Austauschprojekte anzuregen und letztlich die Qualität der inklusiven Ausbildung zu steigern. 

Neben rund 70 Vorträgen gab es zehn Workshops und eine Postersession. 

Das Team um die Local Hosts Shirley Salmon und Erik Esterbauer haben diese Tagung sehr gut vorbereitet und geleitet, die Commissioners, allen voran Melita Belgrave und Michelle Hairston, führten souverän durch die verschiedenen Panels. 

Beeindruckend war erneut Robert Wagners inklusive Band Vollgas von der Musikschule Fürth und Michal Widmers Ensemble Die kunterbunten 14er, am Orff Institut angesiedelt. Spannende Keynotes gab es unter anderem von Shirley Winner und Alon Ram über ein länderübergreifendes inklusives Musik-Programm in Israel, Kimberly VanWeeldens Ideen über einen Paraeducationer in inklusiven Settings, Rhoda Bernards evidence-based Strategy oder Melita Belgraves und Jason Castors Idee des United Sound, vor allem für Blasorchester an inklusiven Schulen gedacht. Beate Hennenberg stellte den aktuellen Arbeitsstand des Erasmus+-Projekts Inclusive Pedagogy in Arts – Europe vor. 

Beate Hennenberg 

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