Berichte

Okt 18
Berichte 17/18

Internationales Symposium All Inclusive!?

An der Universität Mozarteum Standort Innsbruck


Am 12. und 13. Oktober 2018 veranstaltete das Department Musikpädagogik Innsbruck der Universität Mozarteum ein internationales Symposium zu Inklusion in Musik- und Tanzpädagogik: All inclusive!? 

Das Team um Heike Henning, Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik am Mozarteum Standort Innsbruck, Musik- und Tanzpädagogin Christine Knoll-Kaserer vom Landeskonservatorium Tirol, und Andrea Albrecht, Fachgruppenleitung für Elementare Musikpädagogik des Tiroler Musikschulwerks, luden ins gerade neu geöffnete Haus der Musik Innsbruck. Es galt, sich Fragen rund um Inklusion sowohl im theoretischen Diskurs, in praktischen Workshops als auch mit Hilfe einer Podiumsdiskussion gemeinsam zu nähern. 

Lisa Pfahl und Robert Wagner hielten stark besuchte Keynotes. Erik Esterbauer stellte ein Beobachtungsinstrument vor, das Beziehungsqualität einzuschätzen hilft. Dierk Zaiser sprach über Zugangs- und Entwicklungsformen in Improvisation und Gestaltung. Marc Brand referierte über das Musiklernen im Seniorenalter. Beate Hennenberg stellte eine Studie über Bewusstseinswandel durch tanzpädagogische Aktivitäten des Vereins Ich bin OK gemeinsam mit Hana Zanin, Leiterin dieses Vereins, vor. Shirley Salmon, Christine Riegler, Christine Schönherr und mehrere andere boten Workshops an. Den ersten Abend beschloss die Powerband Tirol mit einem mitreißenden Konzert. 

Am zweiten Tag gab es neben der Postersession wieder mehrere Panels mit Vorträgen und einem Round Table, an dem Michael Turinsky, Tänzer und Philosoph (Creep Choreography), Robert Wagner, Musikschulleiter Fürth, Günter Klausnser, Musikschulleiter Kufstein, Dieter Bucher, Musikschule Feldkirchen, Renate Reitinger, Musikhochschule Nürnberg, Julia Lutz, Folkwanghochschule Essen, Shirley Salmon,  Orff Institut, und Heike Henning spannende und zukunftsweisende Statements auch unter Einbeziehung des Publikums austauschten. 

Tatsächlich wurden konkret aktuelle politische Bedürfnisse artikuliert, um alle Beteiligte und  Verantwortliche für inklusive Prozesse in künstlerischen und pädagogischen Kontexten zu sensibilisieren, zu aktivieren und zu inspirieren. 

Beate Hennenberg

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