Berichte

Sept 13
Berichte 13/14

29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie (DGM)

Musik und Familie


Die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie lud dieses Jahr zur Jahrestagung nac Frankfurt am Main an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst ein. Von 6. bis 8. September 2013 trafen sich Musikpsychologinnen und Musikpsychologen aus dem deutschsprachigen Raum, um neueste Forschungsergebnisse zum Thema „Musik und Familie“ vorzustellen und zu diskutieren.

Eröffnet wurden die drei Tage mit einer Keynote von Marcus Hasselhorn (DIPF, Frankfurt). Er ging der Frage nach, was Familien zur Entwicklung musikalischer Leistungsunterschiede beitragen. Ergänzend dazu zu sehen war die zweite Keynote von Franziska Olbertz (Osnabrück), die die musikalische Begabung und Entwicklung im Rahmen der Familie beleuchtete. Sie hebt vor allem die Rolle der Geschwister hervor, die bislang in der musikpsychologischen Forschung kaum Beachtung fand.  

Interessant war, dass im Bereich der musikpsychologischen Entwicklungs- und Familienforschung zunehmend mit qualitativen Forschungsmethoden oder im Mixed-Method-Design gearbeitet wird. Das ist vor allem aus musikpädagogischer Sicht zu begrüßen, weil durch den genauen und umfassenden Blick auf kleinere Stichproben die inhaltliche Nähe der Forschung  zur musikalischen Praxis deutlich vergrößert wird.

 

                                                                                                                                                      Margit Painsi

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