Berichte

Bundesschulmusikwoche 2004, Hannover.
Ein großer Kongress des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VdS)

Der mit 5000 Mitgliedern größte deutsche Fachverband für Musiklehrerinnen und Musiklehrer veranstaltete in der Zeit vom 8. bis 11. September 2004 seine 25. Bundesschulmusikwoche an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

Mit über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mit 210 Veranstaltungen und 150 Referentinnen und Referenten waren die Dimensionen dieses Kongresses zum Thema „aktiv hören – innovativ gestalten“ besonders imposant. (Kongressprogramm)

Standen in früheren Bundesschulmusikwochen eher grundsätzliche Fragen der Entwicklung der Musikpädagogik im Vordergrund, so hat sich seit einigen Jahren der Charakter dieses im Zweijahres-Rhythmus stattfindenden Kongresses vor allem hin zu einer bunt und vielfältig angelegten Lehrerfortbildungsbörse verändert. Bei den stets vielfach parallel und wiederholt angebotenen Workshops zu Body Percussion, Lieder singen, Klassenmusizieren usw. waren die Lehrerinnen und Lehrer zahlreich und mit viel Freude in Aktion, stets mit dem Ziel, Anregungen für den Unterrichtsalltag mitnehmen zu können.

Neben dem reichhaltigen Veranstaltungsangebot gab der Kongress wertvolle Möglichkeiten, mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland sowie aus etlichen anderen europäischen Ländern in Kontakt zu kommen und anregende Gespräche zu führen.

Als Repräsentantin bzw. Repräsentant unseres Instituts waren Brigitte Lion und Franz Niermann höchst neugierige und engagierte Kongressteilnehmer.

Die nächste Bundesschulmusikwoche im Herbst 2006 in Würzburg zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus: sie wird gemeinsam mit dem deutschen Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) veranstaltet und ist – mit starkem internationalem Programm – gleichzeitig für die Europäische Arbeitsgemeinschaft Schulmusik der „EAS-Kongress 2006“.

 

Eröffnet wurde der Kongress in der Markuskirche: Zur Einstimmung vor der Kirche eine „Bläserklasse“; der VdS-Vorsitzende, Prof. Dr. Hans Bäßler, eröffnet den Kongress; das musikalische Rahmenprogramm gestaltet der exzellente Mädchenchor Hannover.

 

 

Der Veranstaltungsort: die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Vor dem Gebäude noch Ruinen, die an eine frühere Zeit erinnern, der Hochschulbau selbst in der kargen Ästhetik der 70er Jahre, vor allem mit dem typischen Roh-Beton. Das Haus ist in der Form eines Ohres gebaut, im Innenhof gab es bei traumhaftem Wetter gute Gelegenheiten, zu Gesprächen zusammen zu kommen.

 

 

Auf dem Vorplatz der Hochschule waren eigens große Zelte aufgebaut, um den Ausstellern von Instrumenten und Büchern Gelegenheit zur Präsentation zu geben.

 

 

Zur Abschlussveranstaltung gab es höchst eindrucksvolle musikalische Leckerbissen von den „S’cool masters“, „Herzen in Terzen“ und „Maybebop“.

 

 

Im Ausklang des Kongresses wurden bei einem Meeting von Kongressteilnehmern aus verschiedensten Ländern Europas brennende Fragen der Gestaltung des Europäischen Hochschulraums diskutiert.
Zum Abschluss ein nettes Beisammensein der ausländischen Delegation mit dem VdS-Bundesvorsitzenden, Prof. Dr. Hans Bäßler, und der stellvertretenden Bundesvorsitzenden und für internationale Kontakte zuständigen Referentin, Prof. Dr. Renate Kafurke.

Franz Niermann

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