6. Forum EMp-Wien „Elementare Musikpädagogik im Vergleich“

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In der Vorbereitung überlegten Gabriele Holzreiter, Ruth Schneidewind und Christina Kanitz-Pock eine Methodik, wie die TeilnehmerInnen des Forums viele Eindrücke aus den Bundesländern sammeln könnten ohne einen 2-stündigen Vortrag zu hören. Mit der Methode „Weltcafé“ bot sich eine Möglichkeit an, auf der Reise letztendlich in allen Ländern zu Gast zu sein und Informationen zu folgenden Fragestellungen zu erhalten:

1.      ad Zielgruppen:

Für welche Zielgruppen wird Elementares Musizieren an Musikschulen angeboten? Angebote und Entwicklungsperspektiven

2.      ad Arbeitsbedingungen/Flexibilität:

Wie sind generell die Arbeitsbedingungen (Räume, Instrumente, Materialien, Gruppengrößen) und wie ist das Verhältnis von strikter Vorgabe und Flexibilität bzw. Mitbestimmung der EM-Pädagogen?

3.      ad Status/Öffentlichkeitsarbeit:

Wie sind Einbettung und Status der EMP an Musikschulen? Wie findet Öffentlichkeitsarbeit generell und in fächerübergreifender Arbeit mit InstrumentalpädagogInnen statt?

4.      ad Wertigkeit/Wertschätzung:

Was ist Elementarer Musikunterricht an Musikschulen in diesem Bundesland „wert”? Diese Wertigkeit drückt sich einerseits materiell aus, dahinter stecken aber auch ideelle Wertschätzungen.

5.      ad Herausforderungen/Lösungsorientierung:

Welche aktuellen Herausforderungen gibt es im Fachbereich und welche Pläne bzw. Visionen gibt es für konstruktive Lösungen?

 

Nach einer belebenden gemeinsamen musikalischen Aktivität ausgehend von einem koreanischen Spruch - angeleitet von Gabi Holzreiter - begaben sich die ForumsbesucherInnen auf die Reise in die Bundesländer und hatten an jedem Tisch des Weltcafés die Gelegenheit, zu einer der Fragestellungen Antworten bezüglich zweier Länder zu erhalten und mit den FachgruppenkeiterInnen ins Gespräch zu kommen.

Eine anschließende Wertschöpfung der „Perlen“, die als Symbole für die wertvollen individuellen Entwicklungen stehen, fand statt, indem jedeR TeilnehmerIn auf einem Post-It in Stichworten notierte was sie/ihn persönlich von jedem Bundesland am meisten beeindruckt hatte. Diese bunten Perlen wurden für jedes Bundesland aufgeklebt und es ergab sich eine bunte Fülle an positiven Aspekten. Den Abschluss dieser Veranstaltung bildete eine symbolische „Perlenvermehrung“ indem jedeR FG-LeiterIn einen Wunsch für den Fachbereich EMP an Musikschulen in seinem Bundesland formulierte und aussprach.

Abgerundet wurde der Abend bei einem Buffet und weiteren angeregten Gesprächen in vielen unterschiedlichen österreichischen und Südtiroler Dialekten.

 

An dieser Stelle sei den FachgruppenleiterInnen für EMP gedankt:

Andrea Albrecht (Tirol), Verena Brunner (Salzburg), Laura Cazanelli (Südtirol), Maria Jenner (NÖ), Christina Kanitz-Pock (Wien), Martina Kroboth-Kolasch (OÖ), Mildner Thomas (Kärnten, als Vertretung für Peter Töplitzer), Renate Pöcheim (Vorarlberg)

entschuldigt: Christine Baumgartner (Burgenland), Margit Painsi (Steiermark)

 

Die Resonanz der TeilnehmerInnen zu dieser informativen Veranstaltung war sehr positiv und ein zusammenfassendes Protokoll wird es ermöglichen, die Fülle an Informationen, die an diesem Abend präsent war, nachzulesen.

 

Christina Kanitz-Pock

 

 

 
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