„Beyond Borders: Welt – Musik – Pädagogik“

Bericht über die Tagung „Beyond Borders: Welt – Musik – Pädagogik“ 
Musikpädagogik und Ethnomusikologie im Diskurs
11. – 13- November 2011, Hochschule für Musik und Theater Rostock

Geschrieben von: Mag. art. Hande SAĞLAM 
Universität f. Musik u. darstellende Kunst Wien - Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie

Die Tagung „Beyond Borders: Welt – Musik – Pädagogik“ ermöglichte mit ihrer perfekt konzipierten Programmgestaltung einen wichtigen Diskurs unter EthnomusikologInnen und MusikpädagogInnen, bei dem sie sich mit den fachtheoretischen Erkenntnissen, Methoden und gegenwärtigen Tendenzen in beiden Fächern auseinandersetzen konnten. Diese zwei Fächer arbeiten oft mit denselben oder ähnlichen Tools, verwenden ähnliche Begriffe und haben häufig ähnliche Ziele. Dennoch findet ein derartiges Zusammenkommen leider selten statt. 
Besonders wenn es um „andere“ Musiksprachen geht, besteht die Möglichkeit für Fachleute in den beiden Disziplinen, voneinander viel zu lernen, zu profitieren und zusammen neue Ideen zu entwickeln. Der erste Schritt dazu ist, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, um Missverständnissen zu vorbeugen. Während der Tagung konnten in diesem Punkt wesentliche Fortschritte erreicht werden.
Die Grundidee der beiden VeranstalterInnen, J. Prof. Dr. Barbara Alge (Ethnomusikologie) und Prof. Dr. Oliver Krämer (Musikpädagogik), war, einen Perspektivenaustausch zwischen Ethnomusikologie und Musikpädagogik zu erreichen, indem man über fünf wichtigen Grundbegriffen der beiden Fächer vergleichend und kritisch diskutierte. Als Einstieg in die Thematik der „Interkulturalität im Musikunterricht“ lud man Prof. Dr. Patricia Campbell (University of Washington) ein, eine Pionierin der „Weltmusikpädagogik“. Sie sprach über ihre Ansätze in den Vereinigten Staaten. Die von ihr gegründete Lehrveranstaltung „MUSED 452“ ist dort mittlerweile eine etablierte didaktische Einrichtung, deren Vorgangsweise die Studierenden dazu bewegt, Diversität, Interkulturalität und musikalische 
Verschiedenheit zu verstehen und den Umgang damit zu lernen. Das Ziel des Seminars fasste sie in folgendem Zitat zusammen: „Ethnomusicology in the schools seeks out responses to diversity by exploring effective models of culturally responsive teaching in music and examining the music materials and methods that work to positively affect students from divers family backgrounds and experiences.“ 
Studierende sollen in MUSED 452 durch Hören und Analysieren mit Musiken verschiedener Kulturen vertraut gemacht werden. Eine Vertiefung in eine der vorgestellten „fremden“ Musikkulturen wird verlangt, außerdem ist eine Exkursion in eine solche „fremde Kultur“ Voraussetzung für die erfolgreiche Absolvierung der Lehrveranstaltung. Diese  Exkursion ist ähnlich geartet wie die ethnomusikologische Feldforschung, die zurückhaltende und beobachtende Haltung der ethnomusikalischen Forschungen ist jedoch in Patricia Campbells Exkursionsmethodik nicht vorhanden. MUSED 452 geht ins Feld, um dort zu lernen und zu lehren, die Studierenden unterrichten selbst einzelne Stunden in den ortsansässigen Schulen und geben sich auch Mühe, die Musikkultur(en) vor Ort kennenzulernen und mit den Ortansässigen zu musizieren. Dabei geht es nicht nur darum, das „Andere“ zu verstehen, sondern auch sich selbst als „Fremde“ zupräsentieren. Ihren Aussagen zufolge beeinflussten die Studierenden durch diese Besuche die Musikkulturen der Ortansässigen nachhaltig, indem sie das Interesse am „Eigenen“ weckten. Zusätzlich zu diesen Exkursionen treten die Studierenden in den Seminaren mit MusikerInnen aus diversen Musikkulturen in Kontakt. Es werden immer wieder ProfimusikerInnen in den Unterricht eingeladen, die ihre jeweilige Musikkultur und damit zusammenhängende Vermittlungsmethoden vorführen. 
Das „Fremde“ vor Ort kennenzulernen und zu versuchen, seine Strukturen und gesellschaftlichen Dimensionen verstehen zu lernen, ist eine hervorragende Idee, denn damit erhalten die Studierenden einen emischen Blick auf die Kultur. Dennoch ist der Einfluss auf das „Fremde“ eine sehr sensible Thematik, die man in der Ethnomusikologie seit Jahren diskutiert und die in der Frage kulminiert: Inwieweit dürfen wir in eine andere Kultur eingreifen? Unbedachter Einfluss auf das „Andere“ ist nicht immer Anlass für optimalen Austausch oder eine aufbauende Wirkung. Nach welchen ethischen Kriterien diese „Field Trips“ gemacht wurden, kam bei Campbells Vortrag nicht zur Sprache. 
Ein anderer Aspekt, der für die Ethnomusikologie eine große Rolle spielt, ist die Art der Weitergabe der Lieder. Campbell verwendet für alle Musikarten nicht nur die Fünflinien-Notation, sondern gibt auch Harmonisationsvorschläge mit der Begründung, dass westeuropäische Harmonisation sogar von den MusikerInnen der jeweiligen Kulturen selbst verwendet werden. Es stimmt natürlich, dass viele MusikerInnen weltweit die Mehrstimmigkeitsregeln der westeuropäischen Musik in ihre musikalischen Sprachen integrieren, um neuere und konventionellere Klänge zu erzeugen. Es ist für diese MusikerInnen aber eine bewusste Änderung. Das Problem bei Campbell ist darin zu finden, dass ihre StudentInnen jene Version einer musikalischen Sprache lernen, die bereits den westeuropäischen Hörgewohnheiten angeglichen wurde, ohne die „unaffektierte“ Version zu kennen oder zu verstehen. Wie kann die Idee der Pentatonik oder die Makam-Struktur verstanden werden, wenn die Lieder dieser Kulturen in einer verwestlichten Form überliefert werden? Wir können die Sprache Mandarin nicht mit deutschen Grammatikregeln sprechen, ebenso wenig können wir chinesische Musik mit westeuropäischen Elementen analysieren, verstehen oder verinnerlichen. 
Obwohl MUSED 452 für das Schulsystem in den USA geschaffen wurde und nur teilweise im mitteleuropäischen System anwendbar ist, könnte man sich über einige der Ansätze Gedanken machen und eine erweiterte Fassung des Konzeptes für europäische Verhältnisse entwickeln. 
Der Eröffnungsvortrag von Patricia Campbell war trotz vieler Fragezeichen ein idealer Einstieg in eine Diskussionsrunde, bei der folgende Begriffe untersucht wurden: Hören und Verstehen, Diversität und Identität, Authentizität und Adaption, Distanz und Involviertheit, Geschichtlichkeit und Globalisierung. Alle diese Begriffe sind sowohl für die Ethnomusikologie als auch für Musikpädagogik elementare Begriffe, obwohl wir darunter bisweilen Verschiedenes verstehen. Bei jeder Sitzung wurden ein Referat und ein Koreferat abgehalten, in denen jeweils ein/e Ethnomusikologe/in und ein/e Musikpädagoge/in die Denkweise über eine bestimmte Begrifflichkeit vorstellten. 
Das erste Referat hielt Prof. Dr. Max Peter Baumann (Würzburg): „Hören und Verstehen im interkulturellen Kontext“. Er stellte in seinem Vortrag u.a. fest, dass homogene Schulklassen in der Praxis nicht mehr existieren, weshalb er meinte, dass der bisherige kanonisierte Unterrichtsstoff für das neue SchülerInnen-Profil nicht ausreichend wäre. Er betonte den Aspekt der Interkulturalität als wichtigen Teil des Verstehens. Dieses Verstehen der Kultur durch die Artikulation des „Andersseins“ stellt sich jedoch als problematisch dar. Baumann schlug deshalb als Alternative das „transversale Hören und Verstehen“ vor. Prof. Dr. Oliver Krämer (Rostock) ergänzte diesen Vortrag mit einer Analyse der Dimensionen des Verstehens und Hörens. 
In der zweiten Runde trugen Prof. Dr. Dorothee Barth (Hamburg/Berlin) und als Koreferent Prof. Dr. Raimund Vogels (Hannover) ihr Verständnis der Begriffe Diversität und Identität vor. Barth sprach über das Konzept der Diversität, indem sie hinterfragte, ob dieses Konzept nicht eine Gefahr in sich birgt. Nämlich jenes, dass multikulturelle Lerngruppen die kulturellen Potentiale mit Herkunftszugehörigkeiten assoziieren könnten und damit einen positiven Rassismus entwickeln. Sie meint, dass man vom Individuum ausgehend eine „Patchwork-Biographie“ anfertigen sollte/könnte, um diesem Umstand vorzugreifen. Ob die Begriffe Diversität und Identität einander ausschließen oder doch einiges Gemeinsames haben, ob man in weiterer Folge daraus ein interkulturelles Musikunterrichtskonzept entwickeln kann, waren ihre zentralen Fragestellungen. „Bring dein Lieblingslied mit“ erzielt ein genaueres Ergebnis als „bringt ein Lied von deinem Land mit“, weil man bei der ersten Frage direkt das Individuum anspricht, bei der zweiten aber die „nicht gewählte“ Identität aktiviert. Raimund Vogels brachte eine konstruktive aber kritische Perspektive zu den beiden Begriffen mit ein, indem er Diversität als politischen Begriff darstellte. Diversität basiert für ihn auf Subjektivität und seine Bedeutung ist abhängig vom Fokus. Beide ReferentInnen stimmten am Ende darin überein, dass Alterität und Normativität besser geeignet wären, um „Interkulturalität“ im Musikunterricht als selbstverständliches Element des Alltags vermitteln zu können.
Die dritte Runde beschäftigte sich mit den Definitionen von Authentizität und Adaption. Zwei Begriffe, die in beiden Fächern eine Rolle spielen, aber wahrscheinlich mehr und sehr vorsichtig in der Ethnomusikologie verwendet werden. Dass die Suche nach „Authentizität“ bzw. der Begriff „traditionell“ vor allem im urbanen Raum Exotismus und Ethnozentrismus bewirkt, ist in der Ethnomusikologie allgemein bekannt. Dies wurde auch von Dr. Simone Krüger (Liverpool) betont. Sie präsentierte ein Konzept namens „model for ethnomusicology pedagogy“, welches zuerst die „authentische“ Musikkultur einführt und dann mithilfe der Methoden der urbanen Ethnomusikologie die Adaptionen der traditionellen Musikkultur in der Popularmusik gegenüberstellt. Prof. Dr. Irmgard Merkt (Dortmund) begann ihr Koreferat mit der folgenden Frage: „Wie deutsch ist die Deutsche Militärmusik?“ Damit zeigt sie die Einflüsse der Mehter-Musik der Osmanen auf die von ihr erwähnte Musikkultur auf. Die Einflüsse der osmanischen Militärmusik auf die deutsche Militärmusik ab dem 16. Jahrhundert sind nicht zu überhören. Ich bin jedoch der Meinung, dass man „Fremdelemente“ nach einer gewissen Dauer der Integration als „Eigenes“ definieren können soll. Immer wieder Fremdelemente zu betonen, kann uns außer der Verstärkung von Differenz nicht nützlich sein. Wenn wir behaupten, die deutsche Militärmusik sei „osmanisch“, dann können wir an anderer Stelle nicht argumentieren, dass die Musik der zweiten Generation der Türken in Berlin ein Teil von Berlin sei. Dies bestätigt in weiterer Folge nur nicht existierende „Authentizität“, verneint Integration und verhindert die Adaption der Kulturen. Während der Diskussionen kam man zu der Erkenntnis, dass Adaption Authentizität ausschließt.
Distanz und Involviertheit waren die Begriffe der vierten Referatseinheit, die von zwei WissenschaftlerInnen der Rostocker Hochschule für Musik und Theater geleitet wurden: Prof. Dr. Magnus Gaul und J. Prof. Dr. Barbara Alge. Magnus Gaul konzentrierte sein Augenmerk auf die üblichen Probleme in Schulklassen und stellte die Frage: „Wie machen (Musik-)Pädagogen diese Klassensituation für ihren Unterricht fruchtbar, wenn z.B. mehrere Kinder der deutschen Sprache nicht mächtig sind?“ Eigentlich erzeugt er mit dieser Fragestellung bzw. Problemdarstellung selbst eine Distanz gegenüber dem „Anderen“, die er später als „kulturell bedingte Distanz“ benennt. Vielleicht wäre es besser, in diesem Zusammenhang über „Distanz durch Begegnung der Kulturen“ zu sprechen, weil die Kulturen in sich selbst nicht distanziert sind, sondern Distanz erst entsteht, wenn sie zusammenkommen und einander nicht verstehen können. Es gibt keine Kultur per se, die „distanziert“ ist, sondern nur Kulturen, die wir als distanziert wahrnehmen oder zu denen wir in Distanz gehen. Um diese Problematik näher auszuloten, brachte Barbara Alge einen Vorschlag aus dem Fach der Ethnomusikologie zur Sprache, die Feldforschung. Sie sieht darin die beste Methode, diese Distanz abzubauen, weil erst durch die Kommunikation oder in den Berührungspunkten mit „Anderem“ diese „Distanziertheit“ wirklich wahrgenommen und gelenkt werden kann. 
Die letzten beiden Begriffe, Geschichtlichkeit und Globalisierung, wurden von Prof. Dr. Britta Sweers (Bern) und Dr. Alexander Cvetko (Siegen) präsentiert und diskutiert. Britta Sweers sprach die problematische Trennung von ethnomusikologischen und musikhistorischen Themen an. Die Bestrebungen des angloamerikanischen Raumes hinsichtlich einer „ethnomusikologisch-historischen“ Methodik wurden von ihr erwähnt. Durch die Stellungnahmen der ReferentInnen kristallisierte sich eine bekannte Problematik heraus: Die Trennung von „abendländischer Kultur“ und dem „Anderen“. Die schwierige Nachvollziehbarkeit der historischen Entwicklungen transnationaler Gesellschaften und die Komplexität der Widerspieglung dieser Sachverhalte im Lehrmaterial waren Kernprobleme beider Vortragender.
Am letzten Tag gab es zwei parallele Runden. Die sehr informative Präsentation von Dr. Isolde Malmberg (Wien) gab einen breiten Überblick über pädagogische Projekte in den Wiener Schulen. Für Malmberg sind „Zeigen – Tun – Recherchieren und Feiern“ vier wichtige Elemente der Vermittlungsmöglichkeit. Sie stellt die Projektarbeit in den Mittelpunkt von Auseinandersetzung mit Interkulturalität und äußerte in diesem Zusammenhang die Fragen: „Wer zeigt sich im Projekt mit seiner eigenen Musik?“, „Wie wird mit fremder Musik umgegangen?“, „Wozu eignen sich Gruppen und warum?“. Die etwas ungenaue Verwendung einiger Schlüsselwörter wie „eigen“, „fremd“, „Gruppen bilden“ oder „afrikanische Musik“, „asiatische Musik“ bringt jedoch das Problem der Schubladisierung von Kulturen mit sich. Dies kann nicht nur die Projektergebnisse sondern auch die SchülerInnen negativ beeinflussen und so ihre Vorurteile und Ängste verstärken. In diesem Punkt kann das Fach der Ethnomusikologie zu einer gewissen Kompetenz und Genauigkeit beitragen.
 
Schlussbemerkungen:

Die Tagung zeigte sehr klar, dass Musikpädagogik und Ethnomusikologie viele Fragestellungen gemeinsam haben, auf die nicht innerhalb nur eines der beiden Fächer eine Antwort zu finden ist. Deutlich wurde auch die Notwendigkeit formuliert, Interkulturalität in den Schulen besser zu gestalten und dies mit einer Zusammenarbeit zwischen Musikpädagogik und Ethnomusikologie kompetenter umzusetzen. Die lange Forschungstradition der Ethnomusikologie zur Thematik des „Fremden“ kann dabei vieles schneller auf dem Punkt bringen und neue Aspekte zur Musikpädagogik beitragen. Die Methode der Feldforschung, die Einbindung fachlich kompetenter MusikerInnen aus verschiedenen Kulturen in didaktische Designs und die sorgfältige Wahrnehmung des „Anderen“, ohne sich davon zu distanzieren, sind Bereiche, in denen die Musikpädagogik von der Ethnomusikologie lernen kann. Ethnomusikologie muss dabei die Probleme der pädagogischen Methoden berücksichtigen wie etwa die Einbindung von ExpertInnen in den Unterricht. Hier soll die Ethnomusikologie sich offen zeigen für die Ideen und Methoden der Musikpädagogik, damit didaktische Aspekte bestmöglich umgesetzt werden und Unterricht nicht nur inhaltlich sonder auch lehrtechnisch kompetent gestaltet ist. 
Auf Universitätsniveau sollen die Studierenden dementsprechend kombiniert geschult werden, damit sie in ihrem Berufsalltag mit international strukturierten Schulklassen besser kommunizieren können. Dass zukünftige MusikpädagogInnen sich mit Methoden und theoretischen Ansätzen der modernen Ethnomusikologie vertraut machen, kann eine fachlich breitere Perspektive schaffen. Auseinandersetzung mit „Fremdem“ mithilfe von MediatorInnen und im Kontext einer ethnomusikologischen Feldforschung kann hier als erster Schritt angesehen werden. Dass man dabei Studierende, die mit zwei oder mehreren musikalischen Sprachen aufgewachsen sind (bi- bzw. multimusikalische Studierende) eine Vermittlungsrolle zuweist, wäre ein wichtiger Schritt zum Verstehen und problemlosen Kommunizieren. 
Alle diese Aspekte wurden sehr intensiv diskutiert. Die Nützlichkeit dieses Zusammentreffens für die Unterrichts- und Forschungspraxis ist für alle TeilnehmerInnen deutlich zutage getreten. Nur mittels solch intensiver methodischer Auseinandersetzungen kann man innerhalb der Schulsysteme konstruktive Änderungen bewirken, die nicht auf der Oberfläche bleiben, sondern Schulklassen tatsächlich auf ein besseres „Verstehen“ und „Miteinander-Leben“ vorbereiten. Alle TeilnehmerInnen sprechen den Wunsch aus, dass solche Tagungen häufiger stattfinden und daraus Kooperationen, Ideen und Projekte entstehen.

Hande SAĞLAM 

 

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